Mit diesen 4 einfachen Techniken punkten Sie enorm beim Vorstellungsgespräch

Liebe Besucher meiner Seite...
warum gibt es Menschen, die immer im Mittelpunkt stehen? Die jedes Vorstellungsgespräch meistern und verzwickte Verhandlungen für sich entscheiden? Menschen, die ihr Umfeld in ihren Bann ziehen und jeden für sich gewinnen können? Was machen diese Menschen richtig?
Diese Charaktere müssen sicher eine Geheimwaffe besitzen.
Aber ist Ihnen beim Zuhören etwas aufgefallen? Bei diesen Menschen ist nicht das, was sie sagen, sondern vielmehr das, was sie nicht sagen, auschlaggebend.
Und genau bei diesem Satz fiel mir Barack Obama ein und plötzlich hatte ich die Antwort...

...es ist….die Körpersprache.

Stellen Sie sich vor, Sie begegnen einem fremden Menschen auf der Strasse. Innert Millisekunden entscheiden Sie instinktiv, ist diese Person sympathisch oder gefährlich. Das ist ein uraltes Verhalten und hat früher darüber entschieden, ob man dem Gegenüber vertrauen konnte oder sein nächstes Opfer wurde. Umgekehrt, wie können Sie sich verhalten, dass Sie im heutigen Umfeld zur ersteren Gruppe gehören?
Wie wirken Sie auf Ihre Mitmenschen ungefährlich oder anders ausgedrückt - sympathisch.

Mit diesen
vier Techniken der Körpersprache verrate ich Ihnen, wie Sie aktiv positive Signale aussenden können:

1. Ein entspanntes Lächeln
ist einer der wichtigsten Zeichen, um sympathisch und "ungefährlich" zu wirken. Sicher ist Ihnen auch schon mal jemand begegnen, dem Sie nahezu nichts abschlagen konnten. Der Sie einfach nur bedingungslos anlächelte. Ein gutes Beispiel ist, wie oben bereits erwähnt, Barack Obama. Dass er so beliebt ist und war, liegt unter anderem daran, dass er oft lächelte und trotz schwieriger Situation einfach entspannt wirkte.
Versuchen Sie darum über dem Problem zu stehen. Mit Ihrem entspannten Ausdruck signalisieren Sie, dass Sie die Aufgabe voll im Griff haben.

Ganz anders lächeln Sie, wenn Sie unter Stress stehen. Ihr Lächeln wirkt bemühend und kann sehr schnell als Arroganz ausgelegt werden.

Denken Sie also bei Ihrem nächsten Gespräch an diesen wichtigsten Punkt - Glauben Sie mir - ein entspanntes Lächeln bewirkt Wunder.

2. Augen und Augenbrauen
sind ein wichtiger Träger von Vertrauen, wobei gerade die Augen der Schlüssel zur Seele eines Menschen sind, sagt man.
Oder anderes gefragt, wie sicher fühlen Sie sich jemandem gegenüber, der eine grosse schwarze Sonnenbrille trägt? Anfangs finden Sie das vielleicht reizvoll und spannend. Denn Sonnenbrillen lassen unser Gegenüber sprichwörtlich im Dunkeln. Unsere Augen, damit, aber auch unser Wesen bleiben ein Mysterium.

Aber Vertrauen können Sie damit sicher nicht aufbauen. Wer sympathisch wirken will, zeigt seine Augen.

Ein ebenfalls enorm wichtiger Teil Ihrer Mimik sind Ihre Augenbrauen. An diesen können Sie nämlich erkennen, ob jemand interessiert, skeptisch oder zornig ist. Ist dies nicht zu erkennen, bleibt Unsicherheit zurück.

Zusammenfassend, wer zu viel von sich versteckt und die Augenpartie nicht zeigt, verhindert Vertrauen, da es Ihrem Gegenüber schwerfällt, Sie einzuschätzen.

 

3. Zeigen Sie Ihre Hände offen.
Gerade in einem Vorstellungsgespräch sind die Hände ganz entscheidend. Sie gehören auf den Tisch oder vor sich. Auch wenn Sie jetzt denken, ich übertreibe. Ihre körpersprachlichen, nonverbalen Signale bestätigen und fundieren Ihre Aussagen und erzeugen so ein harmonisches und glaubwürdiges Bild von Ihnen. Also, wohin mit den Händen und Armen beim Vorstellungsgespräch?

  • Am besten liegen die Hände ruhig und offen auf dem Tisch, mit möglichst geöffneten Handflächen. Dies zeigt Offenheit an – Sie haben nichts zu verbergen.
  • Harmonisch entspannten Gesten zeigen innere Ruhe und Überzeugung
  • Sie bewegen Ihre Hände in langsamen, kleinen Bewegungen vor Bauch und Brust, um das Gesagte zu unterstreichen. Zudem drückt es Dynamik aus.
  • Sie schreiben sich Notizen auf und zeigen somit intensiv Interesse

Das liest sich zwar sehr schön, aber in der "Hitze des Gefechts", ist das leichter gesagt als getan. Leider gibt es dazu kein Patentrezept, sondern einfach nur üben, üben, üben. Das geht auch in entspannter Diskussion mit Freunden. Hier einige fatale Fehler:

  • Arme verschränken und sich zurücklehnen
  • Mit Stift oder sonst etwas andauernd nervös spielen und herumfummeln
  • Hände in der Hosentasche oder dauernd im Gesicht
  • Mit Armen und Händen hektisch rudern
  • Mit Fingern auf jemanden zeigen oder sonstige provokative Gesten
  • Schlaffer Händedruck

Nun, passieren kann es immer und ist eigentlich nicht so schlimm, da Ihr Gegenüber weiss, dass Sie nervös sind. Niemand fällt durchs Raster, wenn man verlegen in den Haaren fummelt. Erst bei massivem, mehrmaligem Vorkommen fällt es auf. Die Betonung liegt natürlich auf "massiv".

4. unsymmetrische Körperhaltung
zeigt Flexibilität und wirkt "ungefährlich". Versuchen Sie sich darum so auszurichten. Das kann zum Beispiel ein seitlicher Stand oder ein ausgestelltes Bein sein. Interessant ist auch eine leicht geneigte Kopfhaltung. Diese Geste zeigt die verletzlichste Stelle Ihres Körpers, den Hals.

Das Gegenteil ist eine starre blockierte Haltung. Am besten noch mit verschränkten Armen. Ein Zeichen von Desinteresse, Arroganz und Langeweile.

 

Ihr JobCoach

Michael

 

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